Chränzli in Grüningen
Bericht der Grüninger-Post zum Chränzli vom 12. November 2011:
Grosse und kleine Turner und Turnerinnen zeigten am letzten Turnerchränzli vom 12. November wieder ihr ganzes Können. Unter dem Motto "S’Gwerb schafft“ zeigte der Turnverein seine ganze Vielfältigkeit.
Er sieht ein bisschen aus wie Philipp Malony oder Inspektor Colombo. Ein abgehalfterter Privatdetektiv in seinem Büro mit Telefon und Whiskyflasche auf dem Pult. Ein Ding ist verloren gegangen und der Detektiv alias Roland Walder muss dieses Ding jetzt wieder finden. Für seine Suche konsultiert er erst einmal die Unterstützung der Fachfrau, alias Marlene Beerli, die als Polizistin natürlich genau weiss, wie man bei einer „Ding“-Suche vorgehen muss. Doch was genau suchen die beiden?
Anhaltspunkte geben ihnen verschiedene Stationen und Personen. So zum Beispiel der Hauswart mit seinem Besen, dessen Arbeit die Kinder vom Kinderturnen mit einem „Globi“-Tanz gekonnt vorführen. Irgendwann brauchen die beiden dann Vitamine und genehmigen sich einen Fruchtsalat. Kleine Früchtchen der kleinen Mädchenriege hüpfen und springen, als Ananas, Orangen oder Bananen über Sprungkästen, dirigiert von kleinen Köchinnen.
Einsatz – ein Banküberfall
Doch da plötzlich, Polizistin Beerli muss zum Einsatz, ein Banküberfall ist im Gange. Mit Gesichtsmasken und Pistolen bewaffnet, schleichen sich die Jungs der Jugendriege zur Bank und schaffen es sogar den Tresor zu öffnen. Auch sie zeigen eindrückliche Sprünge, bis sie schliesslich gestellt werden. Natürlich müssen sich die beiden Detektive nach diesem Schreck einen Schluck genehmigen, der ihnen vom Rhönrad-Team serviert wird. Quer durch die Turnhalle drehen sich die grossen Räder und bringen grosse und kleine Zuschauer zum Staunen. Doch schon hat Detektiv Walder wieder eine neue Idee für seine Suche. „Wie wärs auf der Baustelle“, fragt er seine Kollegin und schon starten die Frauen des Turnvereins ihren fulminanten Baustellengroove, der entsprechend beklatscht wird. Das Ding bleibt allerdings immer noch unauffindbar. Eindrücklich zeigt auch die Männerriege ihr turnerisches Können und endlich wird klar, bei der Post gilt es zu suchen, denn bei dem Ding handelt es sich um nichts anderes als einen Brief. Und dass ein Brief mehr als tausend Worte sagt, zeigt auch das Schlussbild. Einmal mehr hat der Turnverein gezeigt, dass Sport Generationen übergreifend ist und mit viel Spass und Freude betrieben werden kann. Der grosse Applaus hat die grossen Anstrengungen sicher belohnt. Und wer weiss, in zwei Jahren findet das Turnerchränzli ja vielleicht schon in der neuen, grösseren Halle für alle statt.
Martina Gradmann
Organisationskomitee
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Chränzli: |
Helen Herzig, Annemarie Huber, Carlo Wiedmer |
Das nächste Mal, im Jahr 2014!